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Hier finden Sie aktuelle Nachrichten zur Rechtssprechung zu den Themen:

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Wissenswertes zu Bankenhaftung

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Positive Entscheidung des OLG München bei dem Medienfonds VIP 4

Am 30.12.2011 hat das OLG München einen Musterentscheid bei dem geschlossenen Medienfonds VIP 4 getroffen. Der Fondsprospekt des VIP 4 ist laut OLG München in einigen Punkten falsch. Das Gericht stellt auf ca. 140 Seiten mehrere Prospektfehler fest und ist somit eine historische Entscheidung für den Anleger. Es ist nämlich die erste für Anleger positive Entscheidung eines OLGs in einem Musterverfahren in Deutschland. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

BGH zu Schrottimmobilien: HypoVereinsbank unterliegt wegen Täuschung über erzielbare Miete

Mit noch unveröffentlichtem Beschluss vom 5.07.2011 (Az.: XI ZR/342/10) hat der Bundesgerichtshof (BGH) die HypoVereinbank in Haftung für einen ehemaligen Vermittler einer Schrottimmobilie wegen arglistiger Täuschung verurteilt. Der rechtskräftige Beschluss des BGH bestätigte das Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Köln (Az.: 13 U 119/06).

Informationsveranstaltung WGS-Bankenhaftung stößt auf reges Interesse auf Seiten der WGS-/ GVV-Anleger

 
Am vergangenen Wochenende veranstaltete die Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann erneut ein Informationstreffen für geschädigte WGS-/GVV-Anleger. Die unter dem Titel „WGS-Bankenhaftung“ initiierte Veranstaltung richtete sich dabei primär an diejenigen WGS-/GVV Anleger, die bislang noch keinen Vergleich mit den die Fondsanteile ursprünglich finanzierenden Banken hatten schließen  können. Unter den bislang noch unentschlossenen bzw. noch nicht vorgegangenen, gleichwohl jedoch zahlreich erschienenen WGS-/GVV Anlegern stieß das Treffen auf reges Interesse.

Schadensersatz bei Falschberatung offener Immobilienfonds

Das Scheitern der offenen Immobilienfonds wie z. Bsp. P2 Value, Degi Europa und US-Grundinvest führt zu einem enormen Schaden bei den betroffenen Anlegern. In den vergangenen Jahren wurde vielfach ahnungslosen Anlegern von bekannten und seriösen Banken die Beteiligung an offenen Immobilienfonds als sichere Kapitalanlage empfohlen. Über das bestehende Totalverlustrisiko oder ähnliche Risiken wurde nicht aufgeklärt.
Schätzungsweise 85 Milliarden Euro wurden in 45 verschiedene offene Immobilienfonds investiert. In der Zwischenzeit sind 13 dieser Fonds entweder ausgesetzt oder befinden sich in Auflösung. Anleger können hier kaum mehr mit einem Kapitalrückfluss rechnen.

Beweiserleichterung bei Bankenhaftung

 
Der BGH hat eine sehr wichtige anlegerfreundliche Entscheidung für Erwerber von sogenannten Steuersparimmobilien bzw. Schrottimmobilien getroffen. In der Entscheidung des BGH XI ZR 232/2009 vom 21.09.2010 ging es um eine von einer Sparkasse finanzierten Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds. Im zugrundeliegenden Fall  hat das Gericht im Zusammenhang mit Schadensersatzansprüchen gegenüber der Bank eine erhebliche Beweiserleichterung für den Anleger ausgesprochen. Diese Entscheidung ist bei steuersparenden Bauherren-, Bauträger- und Erwerbermodellen von großer Bedeutung.

WGS-Fonds aktuell: Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann erstreitet Urteil gegen BW-Bank

In einem seitens der Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 30.09.2010 hat das Landgericht Stuttgart die BW-Bank auf Rückzahlung der an das Kreditinstitut geleisteten Zinsen in Höhe von € 20.646,58 verurteilt. Darüber hinaus verurteilte das Gericht die Bank zur Rückübertragung der im Rahmen der Finanzierung abgeschlossenen Lebensversicherung auf den klagenden WGS-Gesellschafter. Im Gegenzug verpflichtete das Gericht die Bank dazu, die finanzierten WGS-Gesellschaftsanteile zurückzunehmen.

Schiffsfonds ein weiteres Problem auf dem grauen Kapitalmarkt

Geschlossene Schiffsfonds sind nun ebenfalls von der Finanzkrise betroffen. Viele Kapitalanleger sind verunsichert und haben Angst um ihr investiertes Geld. Sie fürchten einen großen Schaden davon zu tragen. Nach Angaben von Stiftung Warentest werden zwei Drittel der Schiffsfonds die jährlichen Ausschüttungen nicht mehr bezahlen können. Selbst Rückzahlungen der bereits erhaltenen Ausschüttungen sind nicht ausgeschlossen. Die Schieflage der Schiffsfonds könnte weitreichende Konsequenzen für ihre Anleger haben.

Der Solarfonds „Sonne Italiens“ scheint noch nicht

Der Solarfonds „Sonne Italiens“ wird seit etwa einem Jahr vertrieben und hat bislang immer noch keine Baugenehmigung. Medienberichten zufolge verzögert sich derzeit die Inbetriebnahme des Solarkraftwerkes in der Nähe von Turin. Wann das Projekt nun gestartet werden kann ist derzeit völlig unklar.

Positives Urteil für Anleger in dem Medienfonds VIP 4

Ein VIP 4 Anleger hat vor dem Oberlandesgericht München Az. 5 U 2034/08 eine Schadensersatzklage gegen die Unicredit Bank AG (ehemalige HypoVereinsbank) gewonnen. Der Anleger erhält das gesamte investierte Geld nebst Zinsen zurück. Das noch nicht rechtskräftige Urteil ist bereits am 13.Juli 2010 ergangen.

Schrottimmobilien: Sparkasse Bayreuth zur vollständigen Rückabwicklung verurteilt

28.05.2010

In einem von der Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil, hat dass LG Bayreuth am 12.05.2010 die Sparkasse Bayreuth zur Rückabwicklung des Anlagegeschäfts verurteilt.