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Fokusthemen

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten zur Rechtssprechung zu den Themen:

Wissenswertes zu Beraterhaftung

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Positives Urteil für Anleger in dem Medienfonds VIP 4

Ein VIP 4 Anleger hat vor dem Oberlandesgericht München Az. 5 U 2034/08 eine Schadensersatzklage gegen die Unicredit Bank AG (ehemalige HypoVereinsbank) gewonnen. Der Anleger erhält das gesamte investierte Geld nebst Zinsen zurück. Das noch nicht rechtskräftige Urteil ist bereits am 13.Juli 2010 ergangen.

World Media V Anleger auf Zahlung der Kommanditeinlage verklagt

17.08.2010

Erneut haben Anleger des in Schieflage geratenen World Media V Fonds unlängst unerfreuliche Post erhalten. Diejenigen unter ihnen, die der Forderung auf Nachzahlung der Kommanditeinlage bis dato noch nicht nachgekommen sind, werden nun seitens der Fondsgesellschaft, der Fünfte World Media Productions GmbH & Co. Medien und Musik KG, gerichtlich in Anspruch genommen. Gemäß den zwischenzeitlich zugestellten Klageschriften drohen den World Media V-Anlegern Nachschussforderungen in Höhe von mehreren tausend Euro.

Der BGH verneint Verjährung und stärkt somit Anlegerrechte

02.08.2010

Erneut hat der BGH ein positives Urteil zugunsten von Anlegern geschlossener Fonds gefällt. In einer wichtigen Frage zur Verjährung hat der dritte Senat des Bundesgerichtshofs Az.: III ZR 249/09  vom 8. Juli 2010, das Urteil des Oberlandesgerichts Köln Az.: 24 U 154/089 vom 25.08.2009, bestätigt und somit die Rechte von Anlegern geschlossener Fonds weiter deutlich gestärkt.

"Kick-Back" -Urteile betreffen viele Kapitalanleger

16.04.2010

Was sind überhaupt Kick-Backs?
Kick-Back Zahlungen sind verdeckt geflossene Rückvergütungen an den Berater bzw. den Vermittler die im Zusammenhang mit einer bestimmten Anlageempfehlung stehen. Wenn Bankberater oder Finanzberater bei einer Anlageberatung Rückvergütungen bzw. Provisionen bekommen, die dem Anleger nicht offengelegt werden, handelt es sich um sogenannte Kick-Backs. Werden diese Kick-Backs nicht offengelegt, steht dem Anleger ein Anspruch auf Schadensersatz zu.

Deutscher Atlas AG: Anleger haben Chancen auf Rückabwicklung

05.02.2010

Die von der Deutschen Atlas Finanzdienstleistungen AG (im Folgenden DAAG), Augsburg in den letzten Jahren aufgelegten und durch eine Tochtergesellschaft der DAAG, der Hansa- Real- Finanz, vertriebenen Produkte Multiwert Investmentrenten, Multiwert Superfund, sorgen bei den Anlegern für wenig Freude.

Dr. Peters Gruppe: Schiffsfondsanleger zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert

14.01.2010

In zehn der in den 90er Jahren seitens der Dortmunder Dr. Peters Gruppe aufgelegten Containerschiffsfonds wurden Anleger seitens den jeweiligen Fondsgeschäftsführungen unter Androhung rechtlicher Schritte jüngst zur teilweisen Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen aufgefordert. Angeblich – so die Begründung – seien die erhaltenen Ausschüttungen seinerzeit als Darlehen deklariert worden.

Kiener Fonds: Initator der K1 Fonds wurde festgenommen

19.11.2009

Am 28.10.2009 wurde Helmut Kiener, der Initator des Hedge-Fonds K1 von der Staatsanwaltschaft Würzburg wegen Verdachtes auf Untreue und Betrug festgenommen. Es besteht der dringende Verdacht, dass Kiener das Volumen und die Gewinne seiner Fonds fingiert hat. Betroffen sind insbesondere Anleger folgender Produkte:
K1 Global Ltd. Genussrechte Klasse A
K1 Global Ltd. Vienna Life Fonds Police
K1 Invest Ltd. Genussrechte Klasse A
K1 Invest Ltd. Vienna Fonds Police
 

Dr. Amann-Fonds in Schieflage : Möglichkeiten für betroffene Anleger

04.09.2009

Geworben mit den Schlagworten „Schweiz“ und „Immobilien“ haben sich in den vergangenen Jahren Schätzungen zufolge auch ca. 1600 deutsche Anleger an seitens der Schweizer Fondsgesellschaft Dr. Amann AG aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds beteiligt.
Unstimmigkeiten in der Fondsgeschäftsführung sowie die nicht eingehaltenen Kriterien des Schweizer Kollektivanlage-Gesetzes brachten die Dr. Amann-Fonds zwischenzeitlich in Schieflage.

Urteile zur Beratungshaftung und Kick-Back-Zahlungen

12.08.2009

Seitdem der Bundesgerichtshof (BGH) im Januar 2009  im Fall eines Medienfonds entschieden hat, dass bei Zahlung von Innenprovisionen und mangelnder Information hierüber der Anleger so zu stellen ist, als hätte er die Beteiligung nicht geschlossen, ist das Thema der Beratungshaftung mehr und mehr in den Mittelpunkt des Interesse von geschädigten Anlegern gerückt. Zu diesem Thema sind zahlreiche Urteile ergangen, welche wir Ihnen im Rahmen eines Überblickes vorstellen möchten.

OLG Celle: Rückabwicklung eines Medienfonds und Freistellung von der Versteuerung der Schadensersatzleistung

29.07.2009

Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat in seiner Entscheidung vom 01.07.2009 mit dem Aktenzeichen 3 U 257/08 einem Anleger eines Medienfonds die Rückzahlung des aus dieser Beteiligung entstandenen Schadens zugesprochen. In dem Leitsatz des Urteiles stellt das OLG fest, dass ein Wertpapierhandelsunternehmen verpflichtet sei, Kunden über Kickback-Zahlungen, die dem Unternehmen durch den Verkauf einer Fondsbeteiligung zufliesen, aufzuklären. Von dem durch die Medienfonds Beteiligung entstandenen Schaden sind nach Ansicht des OLG Celle allerdings die vom Anleger erhaltenen Steuervorteile abzuziehen. Soweit die Zahlung aufgrund des Urteils an den Anleger bei diesem eine Steuerlast auslöst, ist diese ebenfalls von dem beklagten Wertpapierhandelsunternehmen zu begleichen.