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Hier finden Sie aktuelle Nachrichten zur Rechtssprechung zu den Themen:

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Wissenswertes zu Prospekthaftung

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Medico Fonds 42: Kanzlei Hänssler und Häcker-Hollmann erstreitet Urteil für geschädigte Anleger

In dem von der Kanzlei Hänssler und Häcker-Hollmann erstrittenem Urteil vom 19.01.2012 hat die 2. Zivilkammer des Landgerichts Heidelberg die Bonnfinanz AG zum Schadenersatz und damit zur sogenannten kompletten Rückabwicklung der Beteiligung am Medico Fonds 42 verurteilt.

Positive Entscheidung des OLG München bei dem Medienfonds VIP 4

Am 30.12.2011 hat das OLG München einen Musterentscheid bei dem geschlossenen Medienfonds VIP 4 getroffen. Der Fondsprospekt des VIP 4 ist laut OLG München in einigen Punkten falsch. Das Gericht stellt auf ca. 140 Seiten mehrere Prospektfehler fest und ist somit eine historische Entscheidung für den Anleger. Es ist nämlich die erste für Anleger positive Entscheidung eines OLGs in einem Musterverfahren in Deutschland. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

550 Fondsschiffen droht die Insolvenz

Im Jahre 2009 waren noch lediglich 70 Fondsschiffe in Not. Inzwischen ist diese Zahl laut Fondszeitung (Ausgabe 25/2011) auf 550 Fondsschiffe angestiegen. Diese Schiffe sind auf neues Kapital und neue Darlehen angewiesen. Einige davon sind bereits verkauft worden oder sind zahlungsunfähig.

WGS-Fonds aktuell: Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann erstreitet Urteil gegen BAG Bankaktiengesellschaft

In einem seitens der Kanzlei Hänssler und Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 04.03.2011 hat das Landgericht Dortmund die BAG Bank zum Schadensersatz und damit zur sogenannten kompletten Rückabwicklung verurteilt. Die Bank wurde auf Rückzahlung sämtlicher an Ihre Rechtsvorgängerin, die Volksbank Ebersbach eG, geleisteten Zahlungen verurteilt. Darüber hinaus verurteile das Gericht die Bank zur Rückübertragung der im Rahmen der Finanzierung abgeschlossenen Lebensversicherung auf die klagenden WGS-Gesellschafter. Im Gegenzug verpflichtete das Gericht die Bank dazu, die finanzierten WGS-Gesellschaftsanteile zurückzunehmen.

Beluga Shipping-Krise setzt Schiffsfonds-Anlegern weiter zu

 
Die Krise der in Schieflage geratenen Bremer Reederei Beluga reißt nicht ab. Hatte selbige durch die unlängst bekannt gewordene Kündigung sämtlicher Charterverträge durch den Schiffsfondsfinanzierer HCI Capital zuletzt auf einen Schlag 20 Schiffe verloren, so steuert das Bremer Traditionsunternehmen durch die Insolvenzanmeldungen zweier Töchter – der Beluga Chartering GmbH sowie der Beluga Shipping GmbH - nunmehr immer tiefer in die Havarie. Neben ca. 330 Mitarbeitern am Bremer Stammsitz sind von dem Sog in die Tiefe auch ca. 15.000 Schiffsfondsanleger betroffen.

Academy Filmfonds der Commerzbank: Anlegern drohen Steuernachforderungen

 
Medien- und Filmfonds galten in den letzten Jahren als vermeintlich risikoarme Kapitalanlagen und waren deshalb eine häufig gewählte Anlageform. Die Anleger konnten dabei die teilweise sehr hohen Verlustzuweisungen aus deren Medienfondsbeteiligung in ihrer Steuererklärung geltend machen.
Seit einiger Zeit ist aber nicht nur die steuerliche Geltendmachung von neuen Medienfonds nicht mehr möglich. Zudem werden zahlreichen bereits als Steuersparmodelle genutzten Medienfonds die zunächst gewährten Steuervorteile wieder aberkannt.

Medienfonds aktuell: Anlegern droht weiteres Ungemach durch Ausschüttungsrückforderungen

Die Liste von Hiobsbotschaften für tausende deutscher Medien- und Filmfondsanleger reißt nicht ab. Kaum sind Horrormeldungen wie Totalverlust und drohende Insolvenz der stets unter den prognostizierten Erwartungen verbliebenen Medien- und Filmfonds verdaut, sehen sich die Anleger nun weiterem Unheil seitens der Fondsgesellschaft konfrontiert. Scheitert das seitens der Fondsgeschäftsführung zumeist als alleiniges Rettungsmittel propagierte Sanierungs- und Entschuldungskonzept werden die Anleger meist mit Anwaltsschreiben und unter Androhung gerichtlichter Schritte zur Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen aufgefordert. Jüngst hiervon betroffen: Anleger des Apollo Pro Media GmbH & Co 3. Filmproduktion KG. i. L. sowie der VICTORY CHILDREN sechste tv Production GmbH.

Apollo Media-Fonds geraten in Schieflage: Möglichkeiten für betroffene Anleger

Medien- und Filmfonds bereiten tausenden von deutschen Anlegern derzeit wenig Grund zur Freude: Geringe Einspielergebnisse in Verbindung mit hohen Verwaltungskosten ließen etliche der seit Ende der 90er Jahren aufgelegten Film- und Medienfonds schnell in die wirtschaftliche Talsohle geraten. Die als Lockmittel eingesetzten Schlagworte wie sichere Renditen und hohe Steuerersparnisse blieb für den Großteil der Medien- und Fimfondsanleger ein unerfüllter Traum. Anders als in den mit ihren Geldern finanzierten Filmproduktionen dürften auch die Anleger der Apollo Media Fonds derzeit nicht mit einem „Happy End“ rechnen.

Geschlossene Flugzeug-Leasingfonds in der Krise - Fluggesellschaft Hamburg International stellt Insolvenzantrag

Die Fluggesellschaft Hamburg International mit mehr als 320 Mitarbeitern ist zahlungsunfähig und hat den Flugbetrieb weitgehend eingestellt. Die Charterlinie, die für Reiseveranstalter wie Thomas Cook und TUI fliegt, stellte nach eigenen Angaben beim Hamburger Amtsgericht einen Insolvenzantrag.

Die Insolvenz betrifft nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Zeichner geschlossener Flugzeug-Leasingfonds. Kunden von vier Emissionshäusern haben sich an Fliegern vom Typ Airbus A 319 beteiligt, die an Hamburg International vermietet wurden. Die Einnahmen fallen nunmehr aus. 

Mediastream/Ideenkapital: Rechtliche Möglichkeiten für geschädigte Anleger

Die Angst, im Falle einer nachträglichen Aberkennung der steuerlichen Verlustabzugsfähigkeit seitens des Finanzamtes mit hohen Steuernachzahlungen konfrontiert zu werden, bereitetet vielen Anlegern von Medien- und Filmfonds derzeit schlaflose Nächte. Für etliche Anleger der Mediastream- Fonds wurde dieses Szenario nun traurige Wirklichkeit: In den vergangenen Tagen erhielten diese die geänderten Steuerbescheide.